Gruppe in der Dämmerung um die brennende bierbomb® – die Wärme kommt von Kopf bis Fuß an

Feuerschale, Heizpilz oder Feuersäule – was passt wofür?

Es wird kühl, und man will trotzdem draußen bleiben.

Dafür gibt es drei Geräte. In jedem Prospekt stehen sie nebeneinander, als wären sie Varianten derselben Sache – mal günstiger, mal teurer. Sind sie aber nicht. Sie lösen drei verschiedene Probleme, und wer das falsche kauft, merkt es am ersten kühlen Abend.

Die kurze Antwort

Alle drei wärmen – aber keine zwei tun dasselbe. Die Feuerschale gibt echtes Feuer und wenig Wärme dorthin, wo Menschen stehen. Der Heizpilz gibt gerichtete Wärme, aber kein Feuer und eine schlechte Klimabilanz. Die Feuersäule versucht beides zu verbinden und kostet dafür mehr. Welche die richtige ist, hängt weniger vom Produkt ab als von eurer Situation – und am Ende dieses Beitrags steht eine ehrliche Zuordnung.

Die Feuerschale: Feuer ja, Wärme nur nach vorn

Die Feuerschale ist der Klassiker, und sie ist billig: 120 bis 200 Euro reichen. Sie liefert, was viele wollen – offenes Feuer, Knistern, Funken, etwas zum Hineinschauen.

Ihre zwei Schwächen sind aber bauartbedingt und lassen sich nicht wegkaufen:

  • Sie wärmt flach. Die Strahlung geht seitlich weg, auf Höhe der Schale. Vorne glüht das Schienbein, der Rücken bleibt kalt.
  • Sie raucht in die Runde. Ohne Zug verbrennt das Holz unvollständig, und was an Rauch entsteht, trägt der Wind seitlich davon – in Kleidung und Haare. Warum das so ist, steht ausführlich im Beitrag über Rauch und Kamineffekt.

Dazu kommt: Eine Schale ist sperrig, sie steht meist da, wo sie einmal hingestellt wurde, und nach ein paar Jahren im Freien ist billiger Stahl durchgerostet.

Der Heizpilz: Wärme ja – zu welchem Preis?

Der Heizpilz kann etwas, was kein Holzfeuer kann: gerichtete Strahlungswärme über einen Tisch, sofort und regelbar. Wer unter einer Markise sitzt und einfach nur nicht frieren will, ist damit gut bedient.

Der Haken ist die Bilanz. Das Umweltbundesamt beziffert den Ausstoß eines gasbetriebenen Terrassenstrahlers auf bis zu 3,2 Kilogramm CO₂ pro Stunde, im Mittel liegt er bei rund 2,4 Kilogramm. Ein Abend mit vier Stunden Betrieb kommt damit auf etwa zehn bis dreizehn Kilogramm – für einen Tisch, im Freien.

Der Grund ist simple Physik: Das Gerät heizt den offenen Himmel. Der größte Teil der Wärme steigt auf und ist weg. Elektrische Strahler retten das nur teilweise – rechnet man die Stromerzeugung mit, liegen sie im Schnitt bei rund 1,1 Kilogramm CO₂ pro Stunde, abhängig vom Strommix.

Deshalb ist der Heizpilz in vielen Städten von öffentlichem Grund verbannt. Hannover verbietet ihn dort bereits seit 2008, weitere Beispiele sind mehrere Berliner Bezirke, München, Köln, Tübingen und Lüneburg. Ein bundesweites Verbot gibt es nicht – geregelt wird kommunal, über die Sondernutzungssatzung. In der Corona-Zeit haben einzelne Städte wie Stuttgart, Ulm und Tübingen ihre Verbote vorübergehend ausgesetzt, um die Gastronomie über den Winter zu bringen.

Stand der hier genannten Beispiele: 2026. Kommunale Regelungen ändern sich – wer gewerblich draußen bewirtet, fragt besser bei der eigenen Stadt nach.

Die Feuersäule: der Versuch, beides zu verbinden

Eine Feuersäule ist eine geschlossene Feuerstelle: Das Feuer brennt im Inneren, unten strömt Luft ein, oben sitzt ein Schornstein. Daraus ergeben sich zwei Dinge, die eine flache Schale nicht kann.

Die Wärme kommt in Höhe der Leute an. Eine Säule von rund 1,60 Metern gibt über ihre gesamte Höhe ab. Man steht drumherum wie um einen Heizpilz – nur mit Feuer darin.

Es raucht deutlich weniger. Der Kamineffekt zieht Luft von unten nach, die Verbrennung wird heißer und vollständiger, und der wenige Rauch zieht nach oben ab statt in die Runde.

Der Preis dafür ist die Anschaffung: Eine Feuersäule aus Edelstahl liegt deutlich über einer Feuerschale.

Der direkte Vergleich

  Feuerschale Heizpilz bierbomb®
Feuersäule
Laufende Kosten Holz Gasflaschen nachkaufen Holz
Wärme erreicht Kniehöhe Kopfhöhe Kopfhöhe
Rauch & Geruch stark, zieht in die Kleidung kein Feuer, kein Rauch minimal
Echtes Feuer ja nein ja
Transport & Stellplatz sperrig sperrig, plus Gasflasche zerlegbar, 16,9 kg
Anschaffung ca. 120–200 € ca. 150–250 € 499 €

Die Preise für Feuerschale und Heizpilz sind marktübliche Richtwerte, Stand 2026, und dienen nur der Einordnung. Der Versand ist bei der bierbomb® inbegriffen.

Was dieser Vergleich nicht sagt

Eine Tabelle macht Dinge vergleichbar, die es nicht ganz sind. Vier Einschränkungen gehören dazu:

  • Ein Feuer ist kein Heizstrahler. Der Heizpilz wirft gerichtete Wärme auf einen Tisch, unter dem man sitzen bleibt. Eine Feuersäule wärmt die Runde, die um sie herum steht. Wer einen Tisch beheizen will, an dem sechs Leute sitzen bleiben, bekommt vom Feuer nicht dasselbe.
  • Wo Gas verboten ist, ist Feuer nicht automatisch erlaubt. Die Verbote zielen auf das Klima – und Holzfeuer erzeugt ebenfalls CO₂, dazu Feinstaub. Ob offenes Feuer auf einer Sondernutzungsfläche zulässig ist, hängt an Brandschutz und örtlicher Satzung. Das muss man vorher klären, nicht hinterher.
  • Holz ist nicht sauber, nur anders. Das CO₂ aus Brennholz stammt aus dem Kohlenstoff, den der Baum vorher aufgenommen hat – anders als bei Flüssiggas. Beim Feinstaub sieht es weniger gut aus: Jedes Holzfeuer erzeugt welchen. Eine heißere, vollständigere Verbrennung erzeugt weniger, aber nie null.
  • Wetter bleibt Wetter. Regnet es waagerecht, hilft keine der drei Bauarten.

Was wofür passt

Nimm eine Feuerschale, wenn das Budget klein ist, das Feuer eher gelegentlich brennt und euch der Rauchgeruch nicht stört. Sie ist günstig und tut, was sie soll.

Nimm einen Heizstrahler, wenn ihr an einem Tisch sitzen bleibt, unter einem Dach oder einer Markise, und es euch wirklich nur um Wärme geht – nicht um Feuer. Dann ist er ehrlicherweise das passendere Gerät. Ein elektrischer schneidet dabei besser ab als ein Gasgerät.

Nimm eine Feuersäule, wenn ihr beides wollt: echtes Feuer und Wärme für eine stehende Runde. Wenn euch stört, dass die Jacke am nächsten Tag nach Lagerfeuer riecht. Und wenn das Ding nicht für immer an einer Stelle stehen soll.

Wenn ihr gewerblich draußen bewirtet, klärt zuerst, was auf eurer Fläche überhaupt erlaubt ist – und entscheidet erst danach über das Gerät.

Wo die bierbomb® steht

Die bierbomb® ist eine solche Feuersäule: ein originales Edelstahlbierfass mit Luftlöchern, darauf ein Schornstein aus zwei Rohren, zusammen 1,59 m hoch, 16,91 kg, aus V2A-Edelstahl und werkzeugfrei in drei Teile zerlegbar.

Sie ist nicht die günstigste Lösung für Wärme draußen. Sie ist die einzige der drei, bei der niemand zwischen Feuer und Wärme wählen muss. Zur bierbomb®

Quelle für die CO₂-Angaben: Umweltbundesamt, Hintergrundpapier zu Terrassenheizstrahlern. Angaben zu kommunalen Regelungen nach öffentlich zugänglichen Städteinformationen, Stand 2026.

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